Wenn Mails von deinem Server abgelehnt werden oder im Spam-Ordner landen, lohnt sich als Erstes ein Blick auf den Blacklist-Status deiner IP-Adresse. Den kannst du direkt im Cloud Manager prüfen. Externe Tools brauchst du dafür nicht.

Blacklist-Status im Cloud Manager prüfen

Öffne im Kundenbereich deinen vServer. Im Bereich Monitoring findest du die Zeile IP Blacklist. Steht dort „Alles Ok!“, ist deine IPv4-Adresse auf keiner der geprüften Listen eingetragen.

Cloud Manager mit IP-Blacklist-Check im Bereich Monitoring
Blacklist-Status deiner IP-Adresse im Cloud Manager: Alles ok.

Der Check fragt deine IPv4-Adresse unter anderem bei Spamhaus (ZEN und PBL), SpamCop, UCEPROTECT und DroneBL ab. Gibt es Einträge, siehst du statt „Alles Ok!“ die Anzahl der Treffer.

Treffer richtig einordnen

Ein Eintrag heißt nicht automatisch, dass von deiner IP Spam verschickt wurde. Wichtig ist, auf welcher Liste sie steht.

  • Spamhaus PBL: Das ist kein Spam-Vorwurf. Die IP stammt aus einem Bereich, der früher für private Internetanschlüsse genutzt wurde. Weil die PBL Teil der Spamhaus ZEN ist, erscheint so ein Eintrag im Check meist als zwei Treffer. Du kannst ihn in wenigen Minuten selbst bei Spamhaus entfernen.
  • UCEPROTECT: Diese Liste trägt oft ganze Netzbereiche ein, auch wenn deine IP selbst nichts falsch gemacht hat. Große Mail-Provider nutzen sie kaum. Warum wir sie für unseriös halten, liest du hier.
  • SpamCop, DroneBL und andere: Hier deutet ein Eintrag meist auf echten Spam-Versand oder einen kompromittierten Server hin. Prüfe deine Mail-Queue, deine Mail-Accounts und ob dein Server als offenes Relay erreichbar ist. Behebe die Ursache und melde dich danach beim Support.

Kein Eintrag, aber Mails kommen trotzdem nicht an?

Nicht jeder Provider arbeitet mit öffentlichen Blacklists. Microsoft (Outlook, Hotmail) und große deutsche Anbieter wie T-Online oder Web.de bewerten Absender über eigene Reputationssysteme. Ein grüner Check ist dort also keine Garantie. Mehr dazu findest du unter E-Mails an Outlook, Reputation bei T-Online, Web.de und Co. und Meine IP-Adresse ist auf einer Block-Liste.

Zustellbarkeit dauerhaft verbessern

Damit deine Mails gar nicht erst als verdächtig auffallen, solltest du einen passenden Reverse-DNS-Eintrag setzen, DKIM hinterlegen und einen SPF-Eintrag für deine Domain anlegen.

Hast du Fragen zu einem Eintrag oder bist dir unsicher, wie du ihn loswirst? Melde dich gerne beim Support.