Dein KVM Root Server 3.5 kommt mit Linux. Windows Server 2019 installierst du ab 4 Kernen und 4 GB RAM selbst mit einem Klick im Cloud Manager, das dauert etwa 3 bis 4 Minuten. Danach verbindest du dich per Remote Desktop mit der IPv4-Adresse deines Servers, dem Benutzer Administrator und dem Admin-Passwort aus der Karte „Server-Info“.

In fünf Schritten startklar

  1. Cloud Manager öffnen und Windows Server 2019 installieren.
  2. Per Remote Desktop verbinden mit IP, Administrator und Admin-Passwort.
  3. Windows-Updates einspielen.
  4. Lizenz im Blick behalten: Die Evaluation läuft 180 Tage.
  5. Ports freigeben: Anders als unter Linux blockiert die Windows-Firewall eingehende Verbindungen.

Auf welchen Servern geht Windows?

ServerWindows
KVM Root Server 3.5 ab 4 Kernen und 4 GB RAMWindows Server 2019 per Klick, auch wenn du mit Linux bestellt hast
Smart Value und Smart Essentialnur per eigener ISO, ohne Gewähr
Ryzen VPSkein Windows
Dedicated Serverauf den meisten Systemen, siehe Dedicated Server: Schnelleinstieg
Windows nach Server-Produkt

Erlaubt sind nur Server-Editionen. Windows 10 oder 11 darfst du laut Microsoft-Lizenz nicht auf einem Server betreiben. Windows Server 2022 installierst du per ISO selbst. Alle Details: Auf welchen Servern kann ich Windows installieren?

Windows Server 2019 installieren

Melde dich bei vionity.de an und öffne den Cloud Manager deines Servers.

Cloud Manager mit der Option Windows installieren
Cloud Manager mit der Option zur Windows-Installation

Klicke auf die Installation des Betriebssystems, wähle die Kategorie „Windows“ und dann „Windows Server 2019“.

Dialog zur Auswahl des Betriebssystems
Auswahl des Betriebssystems

Bestätige mit „Daten löschen & Windows Server 2019“ und danach mit „Fortfahren“. Achtung: Alle Daten auf dem Server werden dabei gelöscht.

Bestätigung der Neuinstallation mit Windows Server 2019
Neuinstallation bestätigen, alle Daten werden gelöscht

Die Installation dauert in der Regel 3 bis 4 Minuten, bei Festplatten ab 100 GB bis zu 2 Minuten länger. Den Fortschritt siehst du im Cloud Manager.

Fortschrittsanzeige der Windows-Installation im Cloud Manager
Windows Server 2019 wird installiert

Per Remote Desktop verbinden

Unter Windows ist Remote Desktop schon dabei: Startmenü öffnen, „Remote Desktop“ eingeben und starten. Am Mac nutzt du die kostenlose App von Microsoft, siehe Mit dem Mac Windows RDP verwenden. Programme für Linux, Smartphone und Tablet findest du in Mit welchem Programm verbinde ich mich per RDP?

Suche nach Remote Desktop im Windows-Startmenü
Remote Desktop im Startmenü suchen

Als Computer gibst du die IPv4-Adresse deines Servers ein. Du findest sie im Cloud Manager in der Karte „Server-Info“.

Karte Server-Info mit IP-Adresse und Admin-Passwort
Karte „Server-Info“ mit IP-Adresse und Admin-Passwort

Beim Anmelden klickst du auf „Mehr Auswahl“ und „Anderes Konto verwenden“. Benutzername ist Administrator, das Passwort kopierst du aus dem Feld „Admin-Passwort“ in der Karte „Server-Info“.

Eingabe von Benutzername und Passwort für die Remote-Desktop-Sitzung
Zugangsdaten für die Remote-Desktop-Sitzung eingeben

Die Warnung zum Zertifikat beim ersten Verbinden ist normal, dein Server nutzt ein selbst ausgestelltes Zertifikat. Bestätige mit „Ja“.

Zertifikatswarnung beim ersten Remote-Desktop-Login
Zertifikatswarnung beim ersten Verbinden

Wichtig: Lizenz und Rearm

Wir installieren eine Evaluation von Windows Server, eigene Lizenzen verkaufen wir nicht. Die Evaluation läuft 180 Tage und lässt sich mit slmgr /rearm in der Regel bis zu 5 Mal verlängern. Bei automatischer Installation mit aktivem Guest Agent übernimmt ein Hintergrundjob den Rearm, den Neustart danach machst du selbst. Läuft die Lizenz ab, fährt Windows sich regelmäßig herunter.

Willst du Windows dauerhaft nutzen, hinterlegst du eine eigene Lizenz. Mehr dazu: Windows Server Rearm: Testzeitraum verlängern und Meine Windows-Lizenz ist abgelaufen, was nun?

Ports in der Windows-Firewall freigeben

Unter Linux sind bei uns alle Ports offen. Windows Server blockiert eingehende Verbindungen dagegen standardmäßig, Remote Desktop ausgenommen. Installierst du einen Gameserver, Webserver oder FTP-Server, gibst du dessen Port selbst frei: Windows Firewall Port freigeben.

Häufige Stolpersteine

Wie geht es weiter?