Es ist essenziell, deinen Server regelmäßig zu aktualisieren. Jedes Programm kann Sicherheitslücken enthalten, durch die unerwünschter Fremdzugriff auf deinen Server möglich wird. Mit aktuellen Updates schützt du deinen Server vor solchen Risiken und sorgst für einen stabilen Betrieb.
Wir zeigen dir hier in einfachen Schritten, wie du deinen Server und die darauf installierten Pakete auf den neuesten Stand bringst.
1. Melde dich via SSH auf deinem Server an
Nutze ein SSH-Programm (z.B. PuTTY oder Terminal), um dich mit deinem Server zu verbinden.
2. Aktualisieren unter Debian-basierten Systemen (z.B. Debian, Ubuntu)
Schritt 1: Paketlisten aktualisieren
apt update
Schritt 2: Pakete aktualisieren
apt -y upgrade
- Falls du gefragt wirst, ob du eine Konfigurationsdatei überschreiben möchtest:
- Wähle „Install the package maintainers version“, sofern du die Datei nicht bewusst angepasst hast.
- Wenn du aufgefordert wirst, eine Festplatte für den Boot-Vorgang auszuwählen:
- Wähle mit der Leertaste
/dev/sdaoder/dev/vda, je nach Server. Welche es bei dir ist, zeigt dir vorherlsblk. Gemeint ist die Systemplatte (meist die oberste Festplatte).
- Wähle mit der Leertaste
Wichtig: Falls ein APT-Fehler auftritt wie
„This must be accepted explicitly before updates for this repository can be applied“,
kannst du die Lösung hier im FAQ nachsehen.
Schritt 3: Distribution aktualisieren (Empfohlen)
apt -y dist-upgrade
Diese Aktualisierung bringt auch Upgrades, die neue Pakete installieren oder alte entfernen.
Schritt 4: Server neu starten
Wurden ein neuer Kernel oder zentrale Bibliotheken (z. B. libc oder OpenSSL) installiert, laufen die neuen Versionen erst nach einem Neustart. Starte deinen Server deshalb nach größeren Updates neu, entweder per SSH:
systemctl reboot
oder über die Neustart-Funktion im Cloud Manager (VCP). Ein Neustart startet nur das Betriebssystem neu, das reicht für Updates aus. Nach dem Neustart kannst du mit uname -r prüfen, welcher Kernel läuft.
3. Aktualisieren unter CentOS und ähnlichen Systemen
dnf upgrade
Das gilt für CentOS Stream, AlmaLinux, Rocky, Oracle Linux und Fedora. Auf älteren Systemen heißt der Befehl noch yum update. Auch hier gilt: Nach Kernel-Updates den Server mit systemctl reboot oder über den Cloud Manager neu starten.
4. Nutze PPH Pro für mehr Komfort beim Server-Management
Wenn du Prepaid Hoster Pro (PPH Pro) nutzt, profitierst du von zusätzlichen Features, die dir das Server-Management erleichtern:
- Spezielles modernes Webinterface mit eigenem Design
- Erweiterte Statistik-, Backup- und Snapshot-Möglichkeiten
- Linux Auto Update Manager zum automatischen Einspielen von Updates
Mehr Informationen zu PPH Pro findest du hier:
Was ist Prepaid Hoster Pro?
5. Was tun, wenn Probleme auftreten?
- Du kommst nicht weiter oder das Update schlägt fehl?
- Du möchtest dich nicht selbst um Updates kümmern?
Kein Problem! Unser Support kann für dich die Installation der Updates übernehmen.
Mehr Infos hierzu findest du hier im Support-Artikel. Wir empfehlen PPH Pro zur automatischen Installation von Updates.
Warum sind Updates so wichtig?
- Schließen von Sicherheitslücken, um Angriffe zu verhindern.
- Verbesserung der Performance und Stabilität.
- Kompatibilität mit neuer Software.
- Vermeidung von Problemen durch veraltete Pakete.
Falls du noch Fragen hast oder Unterstützung brauchst, steht unser Support-Team gerne bereit!