Kurzantwort: Bei KVM-vServern ist absichtlich eine einheitliche virtuelle CPU („epyc“) konfiguriert. So bleiben Instanzen zwischen unterschiedlichen Host-CPUs kompatibel und können bei Bedarf umgezogen werden. Die tatsächliche Leistung, Kerne/Threads und Taktfrequenz entsprechen der realen Hardware. Nur die Modellbezeichnung ist vereinheitlicht.
Technischer Hintergrund
In KVM lässt sich die vCPU entweder als „host“ (echtes Modell) oder als Kompatibilitäts-Profil (z. B. „epyc“) übergeben.
„host“ würde das genaue CPU-Modell durchreichen, macht die VM aber unmigrierbar auf Hosts mit anderem CPU-Stepping/-Modell und kann instabil sein.
Mit „epyc“ erhält die VM ein stabiles, herstellerübergreifend kompatibles Profil. Umzüge und Kapazitätswechsel bleiben möglich.
Gilt auch für Ryzen Game Root
Bei Ryzen Game Root kann in Tools wie lscpu ebenfalls „EPYC“ stehen; die reale Maschine ist dennoch ein Ryzen.
Das erkennst du u. a. an der korrekt durchgereichten Frequenz (Takt) und der entsprechenden Performance.
Was bedeutet das für dich?
Keine Einschränkung der Leistung: Kerne, Threads, Takt und gängige CPU-Features werden passend bereitgestellt.
Mehr Verfügbarkeit & Flexibilität: Reibungslose Umzüge zwischen Hosts bleiben möglich, auch bei gemischten CPU-Generationen.
Nur die Anzeige ist „vereinheitlicht“ – die Ressourcen und Messwerte sind real.
Tipp: Prüfe mit lscpu oder cat /proc/cpuinfo die Anzahl der Kerne/Threads und die aktuellen MHz. Diese Werte spiegeln die tatsächliche Hardwareleistung deiner Instanz wider.